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Samstag, 23. Mai 2015

Ertrinken

Ertrinken

Tränen begleiten mein Leben,
begrenzen jeden Weg.
Entsprangen als Rinnsal,
wurden zum breiten Fluss.
Als reißender Strom
spülen sie mich nun davon.

Schweigend, ohne einen Laut,
trinke ich sie.
Fülle meine Lungen,
mit salzigem Nass.
Sinke in die Schwärze,
tauche auf ewig ab.

Himmlische Ruhe umgibt mich.
Das Rauschen meines Blutes
schweigt still.
Spüre nicht die Kälte des Wassers.
Mein Leben war eisig genug.
Bin erfroren in der Einsamkeit.


© Gerry Stratmann 2015

Freitag, 6. Februar 2015

Liebe tut weh!

Liebe versteht.
Liebe erduldet.
Liebe verzeiht.
Liebe ist ehrlich.
Liebe ist das höchste Gut.

Du sagst, du liebst mich.

Du verstehst mich nicht.
Du bist ungeduldig mit mir.
Du belügst mich.
Einzig, du verzeihst.

Du sagst, du liebst mich!

Einsamkeit umfängt mich.
Herzschmerz erfüllt mich.
Zweifel martern mich.
Seelenleid peinigt mich.

Du sagst, du liebst mich!

Ich verstehe dich – kenne dein tiefstes Leid.
Ich schweige – fürchte mich vor deiner Ungeduld.
Ich bin ehrlich – werde dafür abgestraft.
Ich verzeihe dir – jeden Tag, heimlich, unbemerkt.

Ich liebe dich, endlos, grenzenlos, für immer.

Ich lebe mit der einsamen Zweisamkeit.
Ich ertrage den Schmerz meines Herzens.
Ich verschweige die immerwährenden Zweifel.
Ich verstecke meine trauernde Seele.

Du sagst, du liebst mich!

Deine Liebe tut weh!


© Gerry Stratmann 2015

Montag, 13. Oktober 2014

Liebe

Mauern zerschlagen
Betonwände gesprengt
Stahlwall geschmolzen
Vom Licht der wahren Liebe

Herz verschenkt
Seele entblößt
Geheimnisse offenbart
Im Taumel junger Liebe

Nackt ausgeliefert
Verletzlich gemacht
Jedes Wort kann töten
Trotz unendlicher Liebe

Liebe ist Leben
Liebe ist Gefühl
Liebe ist Angst
Liebe ist Schmerz

von Gerry Stratmann 2014

Donnerstag, 14. August 2014

Poetische Erotik


Dieses Buch enthält ein Sammelsurium erotisch schwuler Gedichte. Teils in Versform oder Prosa geschrieben.
Entstanden sind sie in den Jahren 2011 - 2013.
Es geht generell um Sex, explizit ausgedrückt und zum Teil mit eindeutigen SM/BDSM Schilderungen.
Das Buch enthält 17 erotische Gedichte.
Erhältlich bei Amazon.

Dark Poetry


28 Gedichte, Reime, poetische Verse.
Ausdruck von Wut, Zorn, Trauer, depressiven Momenten.
Tiefe Löcher, steinige Wege – Verlockungen, sich im Elend zu suhlen.
Entstanden in den Jahren 2011 – 2013.
Erhältlich bei Amazon

Love You!


17 Gedichte, Reime, poetische Verse.
Meine Versuche, Liebe, Vertrauen und Hingabe in lyrischer Form auszudrücken.
Diese Gedichte erzählen Geschichten, Erlebnisse oder Gefühle, die ich anders nicht auszudrücken vermochte.
Entstanden in den Jahren 2011 – 2013
Erhältlich bei Amazon

Dienstag, 5. August 2014

Nachtmahr

Nachtmahr

Wähnte dich besiegt.

Vergessen,
im Taumel des Glücks.

Verbrannt,
in der Liebe Glut.

Trügerische Hoffnung.

Kriechst hervor,
aus schwefelstinkendem Loch.

Dringst in meinen Kopf,
auf schleimiger Spur.

Scharfe Krallen,
reißen blutende Spuren.

Zweifel, Angst, Unsicherheit,
ätzen sie in meine Haut.

Kreischende Schreie
locken Vergangenes hervor.

Freiheit und Zuversicht
ertrinken im Geifer des Nachtmahrs.


© Gerry Stratmann 2014

Samstag, 5. April 2014

Sturm

Sturm

Graue Wellen
Tosend
Schäumend
Brandend
Sturmgepeitschte See

Schwarze Wolken
Brausend
Dröhnend
Wirbelnd
Brüllender Zyklon

Grelle Blitze
Fauchend
Brennend
Zerstörend
Glühendes Inferno

Krachender Donner
Grollend
Bedrohlich
Erschreckend
Erschütterndes Szenario

Diffuse Schatten
Wabernd
Wispernd
Boshaft
Geifernde Gestalten

Ängstliche Seele
Zitternd
Bebend
Frierend
Hilfloses Wesen

Sensibles Gemüt
Geschlagen
Getreten
Abgelehnt
Zerbrochenes Geschöpf

Dunkelheit
Bringt sein nacktes Selbst hervor
Stählernen Willen
Zeigt es nur am Tag



© Gerry Stratmann 05.04.2014

Freitag, 4. April 2014

Du fehlst!

Du fehlst!

Verloren, allein, in kaltem Bett.
Einsam blinkendes Gestirn,
am samtschwarzen Himmel.

Du fehlst!

Mein Leuchtfeuer, mein Licht,
Wegweiser in dunkler Nacht.
Verliert zusehends seine Kraft.

Du fehlst!

Sehnsuchtsvolle Gefühle,
traurige Gedanken,
machen sich auf die Reise zu dir.

Du fehlst!

Deine Wärme, deine Nähe,
eine süchtig machende Erinnerung.
Will sie immer wieder spüren.

Du fehlst!

Innige Umarmung, so liebevoll,
verblassendes Bild in meinem Kopf.
Träume sie mir erneut herbei.

Du fehlst!

Dein Duft, einzigartig, unvergesslich,
umfängt mich, hüllt mich ein.
Nur die Decke, trügerischer Schein.

Du fehlst!

Deine Liebe, selbstlos geschenkt,
an keine Forderung gebunden,
hält mich zusammen, lässt mich die Zeit überstehen.

Trotz allem – Du fehlst!



© Gerry Stratmann 04.04.2014

Mein Herz

Mein Herz

Meinen zerstörten Traum von Liebe –
hast Du gerettet.
Ihm leuchtende Facetten geschenkt.

Meine Sehnsucht nach Geborgenheit –
hast du erspürt.
Stillst sie täglich aufs Neue.

Meine Zweifel an gemeinsamem Glück –
hast Du vertrieben.
Mich zu neuem Leben erweckt.

Meinen Wunsch nach Zärtlichkeit –
hast Du erahnt.
Erfüllst ihn mit jeder Berührung.

Meiner verdorrten Hoffnung –
bist Du Nahrung.
Lässt sie wachsen und gedeihen.

Mein grenzenloses Vertrauen in dich –
hast Du verdient.
Mit jedem Wort, durch jede Handlung.

Mein verletztes Herz –
hat Du geheilt.
Die blutenden Wunden geschlossen.

Mein Herz schlägt in Dir.
Habe es Dir geschenkt.
Ich brauche es nicht mehr.
Mein Herz bist Du,
bis zum Ende aller Zeit.



© Gerry Stratmann 04.04.2014

Mittwoch, 26. März 2014

Ich bin Dein!

Für Dich. Damit Du es nie vergisst. :)
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Ich bin Dein!

Fingerspitzen,
zart und sacht,
zeichnen Deine Haut.
Geschwungene Lettern
sagen Dir …
Ich liebe Dich!

Flüsternd,
atemlos und scheu,
erklingt meine Stimme
dicht an Deinem Ohr …
Ich brauche Dich!

Lippen,
bebend und weich,
hauchen es sanft
in Deine Seele …
Ich habe Sehnsucht!

Augen,
leuchtend wie Sterne,
spiegeln Dein Antlitz,
strahlend schön …
Ich begehre Dich!

Körper,
warm und weich,
Dich eng umschlingend,
drückt es aus …
Du bist Mein!

Egal –
Wie nah Du mir bist.
Wie weit entfernt.
Ich bin bei Dir!
Brenne in Dir!
Meine Liebe
steht geschrieben
auf Deinem Leib.
Meine Sehnsucht
zieht sanft
an Deiner Seele.
Meine Augen
leuchten für Dich
in jedem Traum.
Meine Lippen
wispern es
mit jedem Herzschlag.
Tief in Dir.
Ich liebe Dich!
Ich bin Dein!


© Gerry Stratmann 26.03.2014

Samstag, 22. März 2014

Vorbei!

Vorbei!

Rosarote Träume
Zuckerwattesüß
Hauchdünne Fäden
Gesponnen aus Liebe
Verbunden mit Leidenschaft
Luftig und watteweich

Schiefergraue Realität
Gallenbitter
Stählerne Ketten
Geschmiedet aus Lüge
Verflochten mit Betrug
Fesselnd und verletzend

Eiskaltes Lächeln
Frostdurchzogen
Zerstörtes Gespinst
Vernichtet durch Gleichgültigkeit
Zurück bleiben Einsamkeit
Öde und Verschlossenheit


© Gerry Stratmann 2014

Nichts!

Nichts!

Nichts
ist geblieben.
Liebe, Vertrauen,
vom Sturm verweht.

Zerstört
jeder Glaube
an Gemeinsamkeit.

Leere
bleibt zurück.
Endlose Einsamkeit.

Wüste
im Herzen.
Zweifel an mir.

Gebrochen
die Schwingen.
Beim Aufprall zerschellt.

Der Drache
fliegt nie mehr.


© Gerry Stratmann 2014

Du bist Alles!

Die rot gedruckten Zeilen geben das ursprüngliche Gedicht „Zweite Geige“ von Nathan Jaeger wieder.

Zu finden auf FanFiktion: Zweite Geige

Seine Erlaubnis, meine Antwort zu veröffentlichen liegt mir vor.
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Du bist Alles!

Du bist toll.
Aber nicht toll genug.
Mehr, als Du selbst je sehen wirst.

Du bist liebenswert.
Ich liebe Dich.
Aber nicht genug.
Mehr, als ich je in Worte fassen kann.

Du bist wunderbar.
Aber nicht wunderbar genug.
Mein Mund wird Dich flüsternd überzeugen.

Du bist mein Herz.
Ich liebe Dich.
Aber nicht genug.
Mein Herz schlägt in Dir.
Lausche seinem Klang.

Du bist wichtig.
Aber nicht wichtig genug.
Wichtiger als jeder zuvor.

Du bist, was ich brauche.
Ich liebe Dich.
Aber nicht genug.
Ich brauche Deine Kraft und Stärke.
Ohne Dich bin ich nichts.

Du bist besonders.
Aber nicht besonders genug.
Mein Spiegel kann nur besonders sein.

Du bist mein Leben.
Ich liebe Dich.
Aber nicht genug.
Mein Leben gehört Dir.
Mehr besitze ich nicht.

Du bist aufregend.
Aber nicht aufregend genug.
Du beherrscht meine Träume – aufregend genug

Du bist Alles.
Ich liebe Dich.
Aber nicht genug.
Du bist mein Alles – Licht in dunkler Nacht.

Du bist ungewöhnlich.
Aber nicht ungewöhnlich genug.
Meine Blicke werden Deine Einzigartigkeit spiegeln.

Du bist meine Seele.
Ich liebe Dich.
Aber nicht genug.
Meine Seele ist umhüllt von Deiner.
Du gibst ihr Schutz.

Du bist meine Liebe.
Bekomme von Dir nicht genug.

Du bist meine Hundert Prozent.

© Ursprung – Nathan Jaeger
© Antwort – Gerry Stratmann 22.03.2014


Freitag, 21. März 2014

Lautlose Schreie

Lautlose Schreie

Lautlose Schreie
erschüttern dröhnend den Raum

Zerstörte Träume
dümpeln verloren im Wind

Zitternde Hände
umklammern dein knittriges Bild

Gefrorene Seele
weint Tränen aus Eis

Brüllende Leere
zerfetzt mein blutendes Herz

Unendliche Trauer
zwingt mich zu Boden

Tränenlose Augen
starren in dunkle Nacht

Einsames Leben
umhüllt von schwarzem Licht

Lautlose Schreie
aus zerfetzter Kehle

Klagender Ruf
Verlass mich nicht

Reizloses Spielzeug
bleibe zerbrochen zurück



© Gerry Stratmann 2014

Samstag, 15. März 2014

Sonnenfinsternis

Sonnenfinsternis

Nachtschwarze Stille
Eiskalter Hauch

Trostlose Öde
Verhallende Schritte

Lautlose Tränen
Versickernd im Staub

Einsame Seele
Taumelnd im Sturm

Immerwährender Schmerz
Stagnierende Zeit

Sternenloser Kosmos
Sonnenfinsternis


© Gerry Stratmann 15.03.2014

Donnerstag, 13. März 2014

Danke

Für meinen Lebensretter ... meine neue Liebe :)

Danke

Ich danke Dir –

… für alle einfühlsamen Worte
die Du mir schreibst

… für Deine endlose Geduld
mit meinem verqueren Wesen

… für die erteilte Vergebung
meines unentschuldbaren Vergehens

… für Deine sanfte Stimme
bei jedem Gespräch

… für Dein herrliches Lachen
das Du mir schenkst

… für Dein liebevolles Herz
das tief in mir schlägt

… für Deine strahlende Seele
die mich schützend umfängt


Ich bin glücklich –

… wenn Du bei mir bist

… wenn Dein Leuchtfeuer meine Nacht erhellt

… wenn ich Deine Nähe spüren darf

… wenn Deine Wärme mich umfängt

… wenn Du mich liebst


Ich übergebe Dir –

… meine Augen
um Dich selbst zu erkennen

… meine Ohren
um Deine Selbstlosigkeit zu vernehmen

… meinen Mund
um Dir zu sagen, wie einzigartig Du bist

… meine Seele
um Dir das Leuchten der Deinen zu zeigen

… mein Herz
um Deines zu beschützen


© Gerry Stratmann 13.03.2014

Donnerstag, 6. März 2014

Selbstverachtung

Selbstverachtung

Sätze – scharf wie Schwerter
verletzen Dein Selbst

Worte – spitz wie Pfeile
treffen Dein Herz

Gedanken – schneidend wie Messer
ritzen Deine Haut

Selbsthass – bis zur Perfektion
zerbricht Deine Seele

Verachtung – triefend vor Hohn
vergiftet Dein Leben

Abscheu – laut lachend geäußert
tötet Deine Gefühle

Ich hasse Dich
für jeden Satz
für jedes Wort
für jeden Gedanken

Ich weine für Dich
über den Selbsthass
über die Verachtung
über den Abscheu

Ich schüttle Dich
für Deine Blindheit
für Deine Sturheit
für Deine Uneinsichtigkeit

Ich liebe Dich
für Dein großes Herz
für Deine strahlende Seele
für Dein selbstloses Wesen


© Gerry Stratmann 06.04.2014

Dienstag, 4. März 2014

Zwei Wege

Zwei Wege

Zwei Wege
Zwei Leben
Du hast die Wahl

Zwei Menschen
Zwei Lieben
Dir bleibt nur Qual

Zwei Herzen
Zwei Seelen
Du wirst eines verletzen

Zwei Leiber
Zwei Hände
Zerren heftig an dir

Zwei Jäger
Zwei Krieger
Kämpfen hart um dich

Zwei Verführer
Zwei Sieger
Locken stetig dich an

Zwei Wege
Voller Liebe
Singen vom Glück

Einem Weg
Zweisam entworfen
Folgst du bereits

Neuer Weg
Spiegelnd gezeichnet
Zieht magisch dich an

Zwei Wege
Nur einen
Kannst du zu Ende geh’n


© Gerry Stratmann 04.03.2014

Freitag, 21. Februar 2014

Leben

Leben

Funktionieren -
jeden Tag.
Reagieren -
wie gewünscht.

Fremde Hypothesen -
immer untermauern.
Fiktionen anderer -
stets realisieren.

Traumfiguren -
jederzeit entsprechen.
Wunschvorstellungen -
unentwegt verwirklichen.

Ist es erlaubt,
nur Du
zu sein?
Nein!

Darfst du sein,
wer du
wirklich bist?
Nein!

Leben –
verlangt dein Blut.
Lieben –
erfordert leiden.

Gehst unter,
versinkst
im Strom
der Mitleidlosigkeit.

Das Herz -
tief getroffen.
In eisiger Kälte -
zerbrochen.

Seine Splitter -
liegen am Boden.
Knirschen -
unter jedem Tritt.

Zertreten -
Niedergetrampelt -
Zu glitzerndem
Staub zermahlen.

Dunkelheit -
lässt ihn
erstrahlen.
Ein allerletztes Mal.

Erloschen -
Zerschlagen -
Bleibt nur
grauer Dreck zurück.

© Gerry Stratmann Oktober 2013