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Montag, 2. Dezember 2024

[Leseprobe] - Lucky in Chains

 

Heute ist mein neunzehnter Geburtstag und ich habe mich darauf gefreut, lange zu schlafen und einfach nur rumzugammeln. Wie es mit solchen Vorhaben aber meist läuft – sie gehen in die Hose.

Am Himmel zeigen sich gerade die ersten hellen Streifen des heraufziehenden Morgens, als ich mich bereits unruhig im Bett herumwälze.

Verhasste Gefühle lassen mich nicht mehr schlafen. Meine Vergangenheit, die unsichere Zukunft, alles dreht sich wild im Kreis, gönnt mir keine ruhige Minute mehr.

Zur Ablenkung schalte ich den Fernseher ein. Mit einem Becher Kaffee und meiner letzten Scheibe Brot krieche ich wieder unter die warme Bettdecke.

Die über den Bildschirm flackernden Daily Soaps sollen eigentlich für Zerstreuung sorgen, machen mich aber nur wütend. Wie kann man sich als halbwegs intelligenter Mensch regelmäßig solch einen unrealistischen Scheiß angucken?

Den ganzen Vormittag zappe ich durch die Sender, finde hin und wieder eine Tierdoku, bei der ich hängen bleibe. Darauf konzentrieren kann ich mich allerdings nicht, weil es in meinem Unterbewusstsein weiterhin brodelt.

Geburtstag!

Alle Welt macht ein wahnsinniges Geschiss darum. Ich habe diesen Tag nie gefeiert.

Warum auch? Das einzig Gute bestand bisher darin, der Volljährigkeit ein Stück näher zu kommen.

Allerdings mache ich mir jedes Jahr selbst ein Geschenk. Ich bediene keine Freier. Von diesem Grundsatz weiche ich nicht ab. Niemals!

Am Spätnachmittag habe ich die Schnauze voll.

Vom Grübeln, dem ätzenden Fernsehprogramm, eigentlich von allem. Zusätzlich rebelliert mein Magen, meldet lautstark, dass er gefälligst mit anständiger Nahrung gefüllt werden will.

Aus meinem Kleiderschrank krame ich weite, schlabberige Klamotten hervor. Ich will nicht mit den aufreizend engen, tiefsitzenden Jeans und kurzen Shirts auf die Straße. Das ist Arbeitskleidung und auf Diskussionen mit potenziellen Kunden verspüre ich keinen Bock.

Mein strohblondes Haar stopfe ich, so gut es geht, unter ein Basecap und ziehe den Schirm tief ins Gesicht. Auf diese Weise will ich meine kobaltblauen Augen verbergen.

Als ich anfing, auf den Strich zu gehen, habe ich schnell begriffen, das schwule Kerle mein auffälliges Aussehen total antörnend finden. Zwar bin ich nicht mehr so schlaksig und ungelenk wie mit sechzehn, aber immer noch extrem schlank. Selbst mein Gesicht weist bisher keine markanten männlichen Züge auf.

Fünfzehn Minuten Fußweg von meiner Wohnung entfernt gibt es ein preiswertes Restaurant. Das Essen ist saulecker und dort verkehren nur normale Leute.

Da ich häufig hier esse, schenkt mir der Besitzer ein strahlendes Lächeln, als ich den Laden betrete.

„Wie immer?“, fragt er.

„Japp, und gib mir ein großes Bier.“

Nach zwei weiteren kühlen Blonden serviert er mir ein riesiges Steak mit Pommes und Salat.

So laut mein Magen vorher nach Nahrung gebrüllt hat, als der Teller vor mir steht, ist der Hunger wie weggeblasen. Wenige Bissen genügen und sie liegen mir wie ein Stein im Magen.

Ein dicker Kloß blockiert meine Kehle.

Nur Bier kann dieses Hindernis überwinden und davon gönne ich mir noch ein paar.

~*~

Die Hände tief in den Taschen meiner ausgeblichenen, schlabberigen Jeans vergraben, stromere ich nach dem Essen gedankenverloren durch die Straßen.

Dämmerung breitet ihr graues Tuch über die Stadt. In diesem Viertel interessiert es jedoch niemanden. Hier erwacht das Leben gerade erst.

Eine grell beleuchtete Bar reiht sich an die nächste. Verrufene Kneipen öffnen ihre Tore und verschlingen ein Publikum, dem man im Hellen geflissentlich aus dem Weg gehen würde.

Spärlich bekleidete, viel zu stark geschminkte Frauen stolzieren mit wiegenden Hüften durch ihr Revier.

Gutaussehende junge Männer in aufreizend engen Hosen und kurzen Tanktops gehen ebenfalls ihrem eindeutigen Gewerbe nach.

Erst als ich mehrfach angerempelt werde, wird mir klar, wo ich mich befinde. Meine Füße haben mich in das obligatorische Stricherviertel getragen.

Missmutig verziehe ich den Mund.

Tja, da haben wir es wieder.

Ich grüble ständig darüber, welcher Komiker mir den Namen Lucky verpasst hat. An glückliche Zeiten erinnere ich mich nicht, und dass ich hier gelandet bin, spricht auch nicht gerade für meinen Namen.

Verdammt! Heute wollte ich ganz bestimmt nicht hierher, aber gut, machen wir das Beste daraus.

Vor der Tür meiner Stammkneipe bleibe ich stehen und atme tief durch.

Beim Betreten des Lokals vermeide ich jeglichen Augenkontakt und suche mir, möglichst weit weg von den anderen Gästen, einen Platz an der Theke.

Keine Freier heute!

Das steht so fest, wie das Amen in der Kirche.

Spricht mich jemand an, reagiere ich nicht oder knurre böse.

Potenzielle Kunden habe ich so erfolgreich vertrieben und selbst Stricher, mit denen ich schon mal quatsche, halten sich mittlerweile von mir fern. Selbst der Wirt wagt nicht mehr, mich in eine unserer üblichen Unterhaltungen zu verwickeln.

Die irritierten Blicke übersehe ich geflissentlich.

Mürrisch starre ich auf das Glas zwischen meinen Händen. Kampftrinken ist das Motto für den heutigen Abend. Kaum ist mein Glas geleert, genügt ein Handzeichen, schon steht ein frisch gefülltes vor mir.

Irgendetwas ist heute anders als an meinen vergangenen Geburtstagen.

Früher hat dieser Tag die Wut auf meine Erzeuger geschürt. Den Zorn darüber, dass sie mich so einem beschissenen Leben übergeben haben. Jetzt fluten nur schmerzliche Erinnerungen mein Hirn.

Zum ersten Mal wird mir knallhart bewusst, dass man mich einfach entsorgt hat.

Wie Abfall.

Einen Haufen stinkenden Müll.

Etwas völlig Wertloses und Unnützes.

Es wäre humaner gewesen, mich, das unerwünschte Wesen, einfach abzutreiben. Damit hätte mir die Frau, die mich in diese triste Welt geworfen hat, eine Menge Scheiße erspart.

Während ich verinnerliche, wie viele verschissene Lebensjahre noch vor mir liegen, rebelliert mein Magen. Mir wird übel.

Nur der Umstand, dass die Kneipe voller Gäste ist, hält mich davon ab, über die Theke zu kotzen oder in Tränen auszubrechen.

Verdammt, Lucky, reiß dich zusammen. Hör auf, über diesen Scheiß nachzudenken, du kannst es eh nicht ändern.

~*~

Kühle Luft weht herein, als sich die Kneipentür öffnet und jemand das Lokal betritt. Der kalte Hauch beschert mir eine Gänsehaut.

Dicht neben mir spüre ich eine Bewegung.

Na prima! Kann dieser Tag wirklich noch beschissener werden?

Ich richte mich kerzengerade auf, hoffe, dass meine Körperhaltung genug Unnahbarkeit und Abwehr ausstrahlt, um den neuen Gast davon abzuhalten, mir auf den Sack zu gehen.

„Gib mir ein Bier.“

Ein Schauer kriecht über meine Haut.

Diese Stimme!

Tief. Samtenes Timbre.

Die Härchen an meinen Unterarmen richten sich auf, als würde mich jemand streicheln.

Verdammt! Wie kann eine Stimme mit einem dermaßen profanen Satz nur so viel unterschwellige Erotik ausstrahlen?

Der rauchige Klang dringt mir in sämtliche Poren, lässt mein Blut schneller fließen. Vibrierend legt er sich in meinen Nacken, rieselt langsam die Wirbelsäule hinunter.

Ich wehre mich vehement gegen meine Reaktionen. Weigere mich strikt, der drängenden Neugier nachzugeben, den Kopf zu heben und meinen Nachbarn zu mustern.

Keine Freier!

Als der Wirt das Gewünschte vor dem Gast abstellt, ertönt die Stimme erneut.

„Mach dem Zwerg auch eins.“

Zwerg? Hallo! Was soll der Scheiß?

Immerhin messe ich 1,80 Meter und die fallen mit Sicherheit nicht unter Zwergengröße.

Ärgerlich presse ich die Lippen aufeinander, um nicht unbedacht einen blöden Spruch loszulassen.

So ein arroganter Arsch. Auf solche Wichser kann ich gar nicht. Automatisch schließen sich meine Finger fester um mein Glas, das ich bisher in den Händen gedreht habe.

„Den lass lieber in Ruhe. Lucky ist heute nicht gut drauf“, entgegnet der Wirt.

„Man sollte meinen, jemand mit solch einem Namen wäre ständig gut gelaunt.“

Ich spüre, wie der Sprecher sich mir zuwendet. Seine Blicke hinterlassen eine brennende Spur auf meiner Haut. Es kostet mich sämtliche Willenskraft, meinen Kopf nicht in Richtung des Mannes zu drehen.

„Leck mich!“, fauche ich stattdessen.

„Oh, ein rebellischer Zwerg. Komm schon, gib dir einen Ruck. Trink etwas mit mir. Allein schmeckt es mir nicht.“

Verdammt! Die Stimme säuselt, schnurrt, macht mich irre.

Heute ist echt ein beschissener Tag.

Laufend passieren Dinge, die mich aus der Bahn werfen.

Ich wehre mich gegen die Verlockung, fechte einen inneren Kampf, aber meine Neugier siegt. Den Kopf heben, stur geradeaus in die verspiegelte Front hinter der Theke starren, ist eins.

Hätte ich das bloß nicht getan!

Der Anblick, der sich mir bietet, lässt mich wie einen Fisch auf dem Trockenen nach Luft schnappen.

Der Mann überragt mich um mindestens zehn Zentimeter. Rotbraunes, glänzendes Haar, ebenso ungebändigt wie meins, beeindruckend breite Schultern.

Lächelnd wendet er den Kopf und die Blicke unserer Spiegelbilder kreuzen sich.

Dunkle, in diesem Licht fast schwarz erscheinende Augen treffen auf mein Kobaltblau. Atemlos, gebannt starren wir uns einige endlos scheinende Sekunden an, ehe der riesige Kerl millimeterweise näher rückt. Unsere Schultern berühren sich und wir zucken beide wie unter einem Stromschlag zusammen.

In Zeitlupe drehe ich mich um. Dicht stehen wir einander gegenüber. Erneut kreuzen sich unsere Blicke.

Millionen von Ameisen krabbeln über meine Haut. Das Blut rauscht wild durch meine Adern, in den Ohren dröhnt mein aus dem Takt geratener Herzschlag.

Der Mann ist … ja, anders kann man es nicht ausdrücken … er ist einfach zu schön, um wahr zu sein.

Ein ebenmäßiges Gesicht. Volle Lippen, die zum Küssen einladen. Der leichte Bartschatten bedeckt seine Wangen und das markante Kinn.

Wie in Trance gleitet meine Hand unter die offenstehende Jacke, schiebt sie zur Seite. Meine Finger graben sich in seine Hüfte, ziehen ihn näher heran. Nachgiebig folgt sein beeindruckender Körper dieser Aufforderung. Kein Blatt passt jetzt mehr zwischen uns.

Aufreizend reibe ich mich an ihm, lege den Kopf in den Nacken, betrachte weiter sein Gesicht. Fasziniert sehe ich, wie seine Augen noch eine Nuance dunkler werden.

„Wie heißt du?“, frage ich heiser.

Mein Atem streift dabei seine weich aussehenden Lippen. Bereitwillig öffnen sie sich, saugen tief die Luft ein.

„Dave. Mein Name ist Dave, kleiner Lucky. Und du gehörst ab sofort mir.“

BAM!

Als wäre neben mir eine Bombe explodiert, so laut erscheint der Knall, mit dem ich in der Realität aufschlage.

Abfällig schnaubend versetze ich dem Kerl einen heftigen Stoß, so dass er zwei Schritte rückwärts taumelt.

„Vergiss es! Ich gehöre nur mir und für einen Zuhälter arbeite ich mit Sicherheit nicht“, knurre ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hindurch und wende mich meinem Bier zu.

Die anfängliche Faszination ist verflogen, zurück bleibt leichtes Bedauern.

Ich brauche niemanden, der meine sauer verdiente Kohle konfisziert. Erst recht keinen Scheißkerl, der mir die Fresse poliert, wenn die Kasse nicht hoch genug ist.

„Ich bin ganz sicher kein Zuhälter. Wir sollten uns unterhalten, dabei erfährst du auch, was ich beruflich mache. Was hältst du davon?“

„Hau ab! Lass mich in Ruhe! Ich bediene heute keine Freier.“

Ich nehme mein Glas und verziehe mich an einen Tisch in der hintersten Ecke des Lokals.

Auf dem Weg dort hin, starren mich die Gäste an. Manche belustigt, andere süffisant grinsend. Zwei Stricher, die ich flüchtig kenne, erheben sich umgehend und streben Richtung Theke.

Genau, sollen die sich mit dem arroganten Spinner beschäftigen. Für mich ist das Thema durch.

~*~

Habe ich geglaubt, den Kerl durch meinen Abgang zu verscheuchen, werde ich schnell eines Besseren belehrt.

Kaum zwei Minuten später wabert sein betörender Duft um mich herum.

Ehe Dave sich auf dem Stuhl mir gegenüber niederlässt, zupft er mir mit einer blitzschnellen Bewegung das Basecap vom Kopf.

Wutentbrannt hebe ich den Blick, sehe, wie seine dunklen Augen mich intensiv mustern.

„Na, sieh einer an, was da zum Vorschein kommt! Warum verbirgst du deine ungewöhnlichen Reize unter dieser blöden Kappe? Dazu deine furchtbare Kleidung. So kannst du aber nicht viele Freier anlocken.“

Hitze bringt meine Wangen zum Glühen. Zu meiner Wut über seine Aufdringlichkeit gesellt sich Scham wegen meines abgerissenen Äußeren. Ich senke den Kopf.

„Das ist Absicht. Ich will heute keine Freier bedienen und nur so kann ich sie mir einigermaßen vom Leib halten. Geh zurück an die Theke. Einer der Jungs bedient dich gerne. Wenn du genug zahlst, kannst du sogar beide haben. Ihre Klamotten entsprechen wohl eher deinen Ansprüchen“, murmle ich.

„Die interessieren mich nicht. Sag mir lieber, warum du ständig betonst, dass du heute nicht arbeiten willst?“

„Das geht dich nichts an. Ich will nicht. Basta! Hau endlich ab und lass mich in Ruhe.“

Auch wenn ich mehr zur Tischplatte spreche, bin ich froh, meine Stimme wieder im Griff zu haben, um meine Worte energisch und abweisend klingen zu lassen.

Ich muss den Kerl unbedingt loswerden. Seine Fragen wühlen mich nur weiter auf, bringen die ganzen blöden Gedanken und Gefühle, die mich schon den ganzen Tag verfolgen, zu sehr an die Oberfläche.

Scheiße, was ist bloß mit mir los? Nervös fahre ich mir mit beiden Händen durchs Haar.

„Komm schon, Lucky. Erzähl es mir. Du machst mich immer neugieriger.“

Dave beugt sich über den Tisch, greift an mein Kinn und zwingt mich, ihn anzusehen.

Verdammt! Verdammt! Verdammt!

Die über dem Tisch befindliche Lampe leuchtet sein Gesicht aus. Seine Augen haben, wie ich jetzt erkennen kann, die Farbe bitterer Schokolade.

Aus ihnen strahlen mir Mitgefühl und ehrliches Interesse entgegen. Ein freundliches Lächeln kräuselt seine Lippen.

Mein Herz setzt ein paar Takte aus, schlägt danach aufgeregt weiter, will mich dazu bringen, ihm zu vertrauen.

Was ist mit meinem Schwur, auf solche Anzeichen nie wieder hereinzufallen? Schließlich habe ich als kleines Kind schon gelernt, dass Freundlichkeit und Verständnis nur so lange vorgespielt werden, bis der andere erreicht hat, was er will.

Dieser Kerl kratzt jedoch mit seinem Verhalten an meinem Panzer, hat bereits tiefe Risse und Löcher verursacht.

Ausgerechnet heute bin ich nicht in der Lage, mich gegen solche Angriffe zu schützen.

Wo sind die verdammte Wut und der Starrsinn, wenn man sie braucht?

Kunden sorgen sich nicht um einen Stricher.

Warum jetzt dieser Typ?

Ausgerechnet einer, der mir gefährlich unter die Haut geht.

Meine Abwehr bricht zusammen, mein Blick verschwimmt.

Ich blinzle, will die massiv heraufdrängenden Tränen vertreiben. Es gelingt mir nicht ganz, einige Tropfen finden den Weg über meine Wangen.

„Schluss jetzt! Du brauchst Ruhe. Ich zahle, danach fahren wir zu mir. Dort wirst du mir sagen, was los ist. Vielleicht kann ich dir helfen.“

Die rauchige Stimme, der fordernde Klang, die Hilfsbereitschaft, alles lässt mich schaudern.

Mein Kopf ist wie leergefegt.

Ohne weiter nachzudenken, erhebe ich mich. Mit müder Geste wische ich die nassen Spuren von meinem Gesicht und folge Dave.

Er begleicht beide Rechnungen beim Wirt. Meinen halbherzigen Protest stoppt er mit einer energischen Handbewegung. Gemeinsam verlassen wir das Lokal.



Montag, 11. November 2024

Lucky in Chains


 

Klappentext:

Lucky hat einen Grundsatz: Sein Geburtstag ist der einzige Tag im Jahr, an dem er seinen Körper nicht verkauft.

Heute wird er neunzehn und will diese Tradition fortsetzen, aber er hat die Rechnung ohne den mysteriösen Fremden gemacht, der ihn mit seinem Sandelholzduft benebelt und Lucky dazu bringt, ihm nach Hause zu folgen.

Eine erzählte Lebensgeschichte später ändert sich alles.

Aus Frust und Kummer werden Wollust und Leidenschaft, die ihm die heißeste Nacht seines Lebens bescheren.

Alles könnte so gut sein, wenn …

… tja, wenn Lucky nicht an ein Bett gefesselt in einem unbekannten Raum aufwachen würde.

Eine Leseprobe findet Ihr Klick

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Samstag, 4. Dezember 2021

Leseprobe - White Mountain Trail

 


Kapitel 6

Einkauf mit Cafébesuch

Der Dienstag ist schneller da als mir lieb ist.
Das Wochenende mit Nooa war wie immer sehr lustig und entspannt. Wir haben uns zwei Edgar-Wallace-Filme angesehen. Allerdings liefen sie mehr im Hintergrund, quasi als Geräuschkulisse, da wir sie schon etliche Male gesehen haben.
Eine meiner externen Festplatten ist angefüllt mit Schwarzweißfilmen aus den 50er und 60er Jahren. Angefangen bei Serien wie Charlie Chan über die Hollywoodschinken bis zu Klassikern wie Alfred Hitchcock.
Meine Oma hat die Liebe zu diesen alten Streifen in mir geweckt.
Nach heutigen Gesichtspunkten sind sie billig gemacht, aber man kann beim Zuschauen herrlich entspannen und sich schlapplachen.
Nooa hat im Laufe des Abends eine halbe Flasche ‚Crown Royal‘ vernichtet.
Ich kann dem kanadischen Whiskey nichts abgewinnen, daher habe ich mich lieber an Mineralwasser und Root Beer gehalten. Außerdem ist es nicht lustig, mit einem Brummschädel von meinen Räubern durch die Natur geschleift zu werden.
Jetzt bin ich für einen Großeinkauf auf dem Weg nach Yellowknife. In meinem Kühlschrank laufen sich die Mäuse die Pfoten wund und das Futter für meine Fellnasen wird auch langsam knapp.
Ich habe lange überlegt und auch mit Nooa diskutiert, was ich kochen könnte. Da nicht genau feststeht, zu welcher Zeit Fabio eintrudelt, muss es etwas sein, das schnell geht oder sich leicht aufwärmen lässt.
Nach vielem Hin und Her habe ich beschlossen, einen Eintopf zuzubereiten. Falls der verwöhnte Herr Firmenchef den nicht mag, hat er Pech gehabt.

Montag, 6. September 2021

Hardcore meets Blümchen

 


Klappentext:

Wie unterschiedlich man ‚Liebe‘ definieren kann, zeigen diese vier Geschichten.

 

Julien verbringt seinen Urlaub lieber am Laptop als am Pool, weil er so wenigstens mit seinem Internetfreund reden kann. Das ist ungefährlich und sicher, oder?

 

Bennie wartet jeden Donnerstag auf einen Anruf seines Geliebten, aus dem hoffentlich auch ein Treffen folgt. Gestohlene Stunden können die kostbarsten sein.

 

Pio ist krank und braucht Hilfe, die er ausgerechnet von dem Mann bekommt, der ständiger Gast in Pios Wunschträumen ist.

 

Devs geheimste Fantasien machen aus ihm wieder einen Single und er ersäuft seinen Kummer in einer Bar. Kann der Kerl, den er dort trifft, seine Sehnsüchte erfüllen?


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Gewolltes Glück - Spiel 3

 


Klappentext:

~ Aus Fehlern zu lernen, ist eine Fähigkeit, die man nicht über Nacht entwickelt. ~

 

Das Lesen von ‚Schmerztarif‘ lässt in Kilian die Erkenntnis reifen, dass Wut und Flucht niemals ein Ersatz für ernsthafte Gespräche und vor allem geduldiges Zuhören sein können.

 

Doktor Pförtners verschärfte Therapiebedingungen, schicken Wolf in die Hölle seiner Vergangenheit.

Sich steigernde Flashbacks, die er allein zu bewältigen versucht, lassen ihn den Bezug zur Gegenwart verlieren, den nur Kilians bedingungslose Nähe wiederherstellen kann.

Kilians Freundschaft anzunehmen, fällt Wolf erstaunlich leicht, aber dessen Hilfe einzufordern, gelingt ihm erst, als es wirklich darauf ankommt.

 

Aber wie lange dauert es, den letzten – und wichtigsten – Schritt zu gehen?

 

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Spiel 3 der Valentine-Trilogie

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Ungewolltes Leid - Spiel 2

 






Klappentext:

Vergangenheitsbewältigung gehört nicht zu Wolfs Stärken, und doch schaffen Kilian und er es, sich immer weiter aufeinander einzulassen.

Ihre Liebe könnte nicht tiefer sein, doch Wolfs zunehmende Zusammenbrüche, die er nicht bereit ist, zu erklären, machen es Kilian sehr schwer, noch an die Liebe zu glauben.

Ein folgenschwerer Zusammenstoß auf dem Hamburger Frühlingsdom ändert alles.

Vergangenheit und Gegenwart kommen einer gemeinsamen Zukunft in die Quere.

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Spiel 2 der Valentine-Trilogie

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Sonntag, 25. August 2019

Ungewolltes Verlangen - Spiel 1


Klappentext:

Seinem persönlichen Paradies den Rücken zu kehren, ist für Wolf Moss keine Frage des Willens, sondern reiner Selbstschutz.
Angst und Verzweiflung zwingen ihn, sein lukratives Doppelleben als Bürokaufmann und Edelcallboy aufzugeben und in seiner Heimatstadt Weidenhaus ein unauffälligeres Leben zu führen.
Um die Zeit zwischen frisch eingerichteter Wohnung und dem Start des neuen Bürojobs zu überbrücken, kommt der Vorschlag seines Onkels, Crêpes auf der anstehenden Herbstkirmes zu verkaufen, sehr gelegen.
Klingt nach einer sicheren, ungefährlichen Sache.
Wäre da nicht Wolfs Libido, die Enthaltsamkeit für die achte Todsünde hält, und nie gelernt hat, ‚Nein‘ zu sagen.
Eigentlich spricht nichts gegen einen unverbindlichen One-Night-Stand mit dem gutaussehenden Kunden, der auf Marzipan abfährt.
Eigentlich.
Denn in den braunen Augen des Mannes liegt das, was Wolf am meisten fürchtet: Verliebtheit.

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Kilian Denning geht als Dachdeckermeister absolut schwindelfrei durchs Leben – große Höhen und schmale Simse sind für ihn kein Problem.
Dagegen hat ihn – ausgerechnet am Boden – ein Mann vollkommen aus dem Gleichgewicht gebracht, und ihn davon überzeugt, dass die Liebe kein verlässlicher Ratgeber sein kann.
In ständiger Erinnerung an sein damaliges Leid, verspürt er keine Ambitionen, sein Singledasein jemals zu beenden, und hat eine wirkungsvolle Strategie entwickelt, die ihn vor weiteren Vertrauensbrüchen schützt: Keine Gefühle investieren!
Wieso ihn der junge Mann auf der Kirmes beim Kauf seines Lieblingscrêpes dazu verleitet, unvorsichtig zu werden, kann er sich nur auf eine Art erklären.
Nie zuvor hat er in Augen gesehen, die so viel Verletzlichkeit, so viel Trauer und Angst auf ihn übertragen haben.
Doch kann der erwachende Beschützerinstinkt wirklich der Grund sein, aus dem er sämtliche Vorsichtsmaßnahmen über Bord wirft?

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Dienstag, 3. November 2015

Mailchaos



Klappentext:

Ein Onlineforum mit allerlei Themen bietet für Felo van Dien eine gelungene Abwechslung zu seinem Leben. Seit Monaten diskutiert er immer wieder mit dem User Daredevil, der ihn mit seiner Eloquenz und seiner Weisheit beeindruckt. So sehr, dass Felo alias Prince-of-Chaos ihm eine Freundschaftsanfrage stellt.
Mit einer E-Mail will sich Duran Graves alias Daredevil nach monatelangem Hin und Her im öffentlichen Forum endlich genauer mit Prince-of-Chaos beschäftigen, denn irgendwie fasziniert ihn der Typ. Die Freundschaftsanfrage ist doch der ultimative Aufhänger dafür, oder nicht?

* * * *

Diese Geschichte ist mit verteilten Rollen geschrieben. Die Autoren haben sich nicht abgesprochen und reagieren ohne das Hintergrundwissen des jeweils anderen auf den entsprechenden Text.

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Donnerstag, 14. August 2014

Momentaufnahme mit Elf



Momentaufnahme:
Cade freut sich auf ein unterhaltsames Clubbing mit Freunden. Sein Lebensgefährte hat jedoch ganz andere Vorstellungen vom Ablauf der Nacht.

Elfentraum:
Der Jugendbuch-Autor Eric findet sich unerwartet inmitten einer von ihm erschaffenen surrealen Welt wieder.
Saß er gerade noch an seinem Schreibtisch und die Finger flogen über die Tasten des PC-Keyboards, treibt ihn jetzt eine unerklärliche Sehnsucht voran.

Du:
Der Albtraum meines Lebens! Eine Nacht allein, ohne Dich. Dämonen und Gespenster der Vergangenheit gilt es in Schach zu halten.

Das Buch enthält Leseproben zu „Fesseln – Lucky & Dave“ und von Nathan Jaeger – „Strategie in Scherben – Band 4“

Erhältlich bei Amazon.


Cum Book



Wie der Titel des Buches verrät, handelt es sich bei den vier Kurzgeschichten um eindeutig homoerotische Texte, die sich alle dem gleichen Thema widmen.

Harter Tag – Gareth will sich nach dem Aufwachen einer erregenden Vereinigung mit seinem Partner Dillon widmen.
Ein Anruf zwingt ihn, das Vorhaben zu verschieben.
Bis zum Spätnachmittag wird er von seinen sexuellen Fantasien auf Trab gehalten.

Wie man sich täuschen kann – Kenan trifft in einem Club auf den Go-go-Tänzer Felix und ist fasziniert von dem Mann.
Versteckt hinter Regalen der Universitätsbibliothek liefert Felix später eine Sondervorstellung.

It’s Showtime – Eine lustvolle Solovorstellung des Protagonisten.

Leid und Liebe - von Kat Marcuse - Intensive, berührende, unter die Haut gehende Gefühle und Gedanken einer Beobachterin, die einer SM Session beiwohnt.
Die Geschichte, die mich zu Session inspiriert hat. Danke Kat, dass ich sie hier einbringen darf.

Session – Intensive Gedanken und Gefühle eines Sklaven während einer SM-Session.

ab sofort bei Amazon erhältlich.

Gute Nacht Geschichte mit Überfall



Der Überfall:
Berry will Rache. Vor einigen Tagen war er in einem Motorradschuppen überfallen worden. Noch immer zerrt dieses Erlebnis an seinem Ego.
Er beschließt, ebenfalls den "harten Kerl" zu geben und sich ein unterlegenes Opfer zu suchen.
Sein schöner Plan hat nur ein Manko. Berry ist kein dominanter Typ. Wird er seine Rachegelüste trotzdem stillen können?

Gute Nacht Geschichte:
Bei seinem ersten Besuch in einer Schwulenbar trifft der schüchterne Jonah auf den dominanten Falk. Eine kurze Kontaktaufnahme, schon stehen ihre Körper in Flammen.
Beide wollen hemmungslosen und gierigen Sex. Folgen wir ihnen und beobachten ihr wildes Treiben.

ab sofort bei Amazon erhältlich.

Trainingspartner bei Vollmond



Trainingspartner:
Im Sportstudio trifft Dave auf den freundlichen und hilfsbereiten Rodney. Gemeinsam wollen sie sich in Zukunft ihrer Leidenschaft für diesen Sport widmen.
Für Dave werden die Trainingsstunden zu einer wahren Zerreißprobe. Tief hat er sich in die Gefühle für Rodney verstrickt. Sie verfolgen ihn bis in seine Träume. Wird er Rodney erobern können oder zerbricht ihre Freundschaft an Daves Empfindungen?

Vollmond:
Strahlend hell fiel das Mondlicht durch die geöffneten Fenster, ließ alles in diesem Raum unwirklich erscheinen. Blauschwarze Schatten wurden durch die Einrichtungsgegenstände an die Wände geworfen, bildeten bizarre Muster. Milchig helle Inseln entstanden dort, wo das gleißende Licht des Himmelskörpers ungehindert eindringen konnte.
Die silberne Scheibe am sternenklaren Himmel bot ein erhabenes Bild. So nah stand sie unserem Planeten, dass man vermeinte, mit bloßem Auge Erhebungen zu erkennen.

ab sofort bei Amazon erhältlich.

Liebe, Tod + Selbsttherapie



Schmerzhafter Abschied von einem Geliebten, unverarbeitete Gefühle, Selbstvorwürfe. Unüberwindliches Leid, zugefügt durch Ignoranz und Überheblichkeit, treiben in den Tod oder lassen jemanden zum Mörder werden.

Drei ganz unterschiedliche Geschichten, die alle den Tod behandeln. Traurige Romanze, Freitod oder knallharter Mord. Stories, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.

ab sofort bei Amazon erhältlich.

Short Stories



Eine Zusammenstellung von Kurzgeschichten, die im Rahmen diverser Wettbewerbe entstanden sind.
In der von mir gewählten Reihenfolge erzählen sie in der Gesamtheit eine eigene kleine Geschichte.

Faszination - eine Begegnung voller Empfindungen, ohne sein Gegenüber zu berühren.

Grenzenlose Freiheit - soll etwas ‚Grenzenloses‘ beschreiben.

Sweet Dreams – gewährt einen Einblick in die Welt, wie ich sie sehe.

Stille – vermittelt das Gefühl der Einsamkeit, wenn man von einem geliebten Menschen verlassen wurde.

Ich sehe Dich – geschrieben nach einem Zitat von Christian Morgenstern. ‚Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.‘



ab sofort bei Amazon erhältlich.

Poetische Erotik


Dieses Buch enthält ein Sammelsurium erotisch schwuler Gedichte. Teils in Versform oder Prosa geschrieben.
Entstanden sind sie in den Jahren 2011 - 2013.
Es geht generell um Sex, explizit ausgedrückt und zum Teil mit eindeutigen SM/BDSM Schilderungen.
Das Buch enthält 17 erotische Gedichte.
Erhältlich bei Amazon.

Dark Poetry


28 Gedichte, Reime, poetische Verse.
Ausdruck von Wut, Zorn, Trauer, depressiven Momenten.
Tiefe Löcher, steinige Wege – Verlockungen, sich im Elend zu suhlen.
Entstanden in den Jahren 2011 – 2013.
Erhältlich bei Amazon

Love You!


17 Gedichte, Reime, poetische Verse.
Meine Versuche, Liebe, Vertrauen und Hingabe in lyrischer Form auszudrücken.
Diese Gedichte erzählen Geschichten, Erlebnisse oder Gefühle, die ich anders nicht auszudrücken vermochte.
Entstanden in den Jahren 2011 – 2013
Erhältlich bei Amazon

Freitag, 4. April 2014

Du fehlst!

Du fehlst!

Verloren, allein, in kaltem Bett.
Einsam blinkendes Gestirn,
am samtschwarzen Himmel.

Du fehlst!

Mein Leuchtfeuer, mein Licht,
Wegweiser in dunkler Nacht.
Verliert zusehends seine Kraft.

Du fehlst!

Sehnsuchtsvolle Gefühle,
traurige Gedanken,
machen sich auf die Reise zu dir.

Du fehlst!

Deine Wärme, deine Nähe,
eine süchtig machende Erinnerung.
Will sie immer wieder spüren.

Du fehlst!

Innige Umarmung, so liebevoll,
verblassendes Bild in meinem Kopf.
Träume sie mir erneut herbei.

Du fehlst!

Dein Duft, einzigartig, unvergesslich,
umfängt mich, hüllt mich ein.
Nur die Decke, trügerischer Schein.

Du fehlst!

Deine Liebe, selbstlos geschenkt,
an keine Forderung gebunden,
hält mich zusammen, lässt mich die Zeit überstehen.

Trotz allem – Du fehlst!



© Gerry Stratmann 04.04.2014

Mein Herz

Mein Herz

Meinen zerstörten Traum von Liebe –
hast Du gerettet.
Ihm leuchtende Facetten geschenkt.

Meine Sehnsucht nach Geborgenheit –
hast du erspürt.
Stillst sie täglich aufs Neue.

Meine Zweifel an gemeinsamem Glück –
hast Du vertrieben.
Mich zu neuem Leben erweckt.

Meinen Wunsch nach Zärtlichkeit –
hast Du erahnt.
Erfüllst ihn mit jeder Berührung.

Meiner verdorrten Hoffnung –
bist Du Nahrung.
Lässt sie wachsen und gedeihen.

Mein grenzenloses Vertrauen in dich –
hast Du verdient.
Mit jedem Wort, durch jede Handlung.

Mein verletztes Herz –
hat Du geheilt.
Die blutenden Wunden geschlossen.

Mein Herz schlägt in Dir.
Habe es Dir geschenkt.
Ich brauche es nicht mehr.
Mein Herz bist Du,
bis zum Ende aller Zeit.



© Gerry Stratmann 04.04.2014

Mittwoch, 26. März 2014

Ich bin Dein!

Für Dich. Damit Du es nie vergisst. :)
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Ich bin Dein!

Fingerspitzen,
zart und sacht,
zeichnen Deine Haut.
Geschwungene Lettern
sagen Dir …
Ich liebe Dich!

Flüsternd,
atemlos und scheu,
erklingt meine Stimme
dicht an Deinem Ohr …
Ich brauche Dich!

Lippen,
bebend und weich,
hauchen es sanft
in Deine Seele …
Ich habe Sehnsucht!

Augen,
leuchtend wie Sterne,
spiegeln Dein Antlitz,
strahlend schön …
Ich begehre Dich!

Körper,
warm und weich,
Dich eng umschlingend,
drückt es aus …
Du bist Mein!

Egal –
Wie nah Du mir bist.
Wie weit entfernt.
Ich bin bei Dir!
Brenne in Dir!
Meine Liebe
steht geschrieben
auf Deinem Leib.
Meine Sehnsucht
zieht sanft
an Deiner Seele.
Meine Augen
leuchten für Dich
in jedem Traum.
Meine Lippen
wispern es
mit jedem Herzschlag.
Tief in Dir.
Ich liebe Dich!
Ich bin Dein!


© Gerry Stratmann 26.03.2014