Donnerstag, 14. August 2014

Love You!


17 Gedichte, Reime, poetische Verse.
Meine Versuche, Liebe, Vertrauen und Hingabe in lyrischer Form auszudrücken.
Diese Gedichte erzählen Geschichten, Erlebnisse oder Gefühle, die ich anders nicht auszudrücken vermochte.
Entstanden in den Jahren 2011 – 2013
Erhältlich bei Amazon

Dienstag, 5. August 2014

Nachtmahr

Nachtmahr

Wähnte dich besiegt.

Vergessen,
im Taumel des Glücks.

Verbrannt,
in der Liebe Glut.

Trügerische Hoffnung.

Kriechst hervor,
aus schwefelstinkendem Loch.

Dringst in meinen Kopf,
auf schleimiger Spur.

Scharfe Krallen,
reißen blutende Spuren.

Zweifel, Angst, Unsicherheit,
ätzen sie in meine Haut.

Kreischende Schreie
locken Vergangenes hervor.

Freiheit und Zuversicht
ertrinken im Geifer des Nachtmahrs.


© Gerry Stratmann 2014

Mittwoch, 16. Juli 2014

Neuer Sport bei Facebook?

In den letzten Wochen erhalte ich ständig Freundschaftsanfragen von Leuten, die ich absolut nicht kenne.
Okay, bei den meisten Anfragen hat man zu der entsprechende Person vorher keinen Kontakt, allerdings kann man über das Profil feststellen, ob es sich um AutorenInnen, LeserInnen oder einfach um interessierte Menschen handelt.
Bei den neu eintrudelnden Anfragen sind die Profile inzwischen völlig abgeschottet, man kann sich also nicht informieren, wer auf die Freundesliste will. Auch weiter kein Problem, wenn man nach der Annahme nicht sofort mit Werbung oder Like-Bettelei genervt wird.

Vielleicht denkt der eine oder andere jetzt, ich bin ein arrogantes Arschloch, aber bitte, mir geht der ganze Mist inzwischen tierisch auf die Nerven.
Kaum nimmt man eine neue Freundschaft an, trudeln im Stundentakt Einladungen zu Veranstaltungen, bitten um Likes für die und die Seiten oder Werbung für Bücher ein.

Klar, ich bin selbst Autor und mache auch Werbung für meine Bücher. Aber die beschränke ich auf ein Minimum. Ich überschwemme nicht die Timeline meiner Freunde mit stündlichen Mitteilungen, dass mein neues Buch auf dem Markt ist, ich eine neue Rezension erhalten habe oder es für mein Buch eine eigene Like-Seite gibt.
Ich habe nur einen Facebook-Account. Den nutze ich sowohl privat als auch öffentlich. Für keines meiner Bücher habe ich eigene Seiten. Auf der einen Seite erschließt sich mir der Sinn dafür nicht, auf der anderen Seite bin ich viel zu faul, um mich um die zusätzlichen Seiten zu kümmern. ^^
Die Entscheidung für Like-Seiten muss jede/jeder AutorIn für sich treffen, da werde ich auch niemals etwas gegen sagen. Aber bitte … eine Mitteilung in der Timeline reicht. Wenn mich etwas interessiert, like ich es auch. Die ständigen Aufforderungen machen den Versender nicht beliebter.
Darüber sollten die nervenden Personen mal etwas länger nachdenken.
Ich stelle selbst nur ganz selten Freundschaftsanfragen, lieber überlasse ich die Entscheidung den Usern, ob sie mich in ihrer Freundesliste haben möchten. Daher erbitte ich mir von den Anfragestellern ein bisschen Respekt.
Sie sollten sich vor allem informieren, wem sie eine Anfrage stellen. He, Leute, ich schreibe schwule Liebesgeschichten. Warum sollte ich dann Hetero-Romanzen lesen, liken und bewerben? Vor allem von Leuten, die ich nicht kenne?
Für FreundInnen mache ich da gerne eine Ausnahme, deren Geschichten lese ich sogar. Aaaaaaaber … ICH entscheide, für wen ich das mache und welche Bücher ich in meiner Timeline sehen will.

Neue Freundschaftsanfragen werde ich Zukunft nur noch annehmen, wenn ich sicher bin, dass es sich nicht um Spam-Profile handelt. Auch Anfragen fiktiver Charaktere nehme ich nicht mehr an.
In meiner Timeline möchte ich sehen, was meine Freunde, die mich wirklich interessieren, zu sagen haben und nicht nur Werbung.

Ich habe auf Facebook viele nette Menschen kennengelernt, aber die Möglichkeit wird einem immer mehr genommen, da man sich so zurückziehen und abschotten muss. Das finde ich sehr bedauerlich.

So, ich musste mich mal auskotzen, weil es mich dermaßen nervt. Sorry an alle, die sich getroffen fühlen. Aber mal das Hirn einschalten, ehe man anderen den Tag vermiest, wäre eine gute Maßnahme.
Ich wünsche allen noch einen schönen, stressfreien Tag.

cu Gerry

Dienstag, 13. Mai 2014

Dumm-dreiste Kopierer und freche Diebe!

Beginnen möchte ich diesen Beitrag mit einem herzlichen Dank an all die aufmerksamen LeserInnen auf diversen Bücherplattformen. Ihnen ist es zu verdanken, das dreisten Dieben und Kopierern schnell das Handwerk gelegt werden konnte. Zumindest vorübergehend.
DANKE! DANKE! DANKE! DANKE!

Persönlich bin ich von diesem neuen „Sport“ noch nicht betroffen … hoffe ich jedenfalls … doch das Thema bringt mich dermaßen auf die Palme, dass ich meinen Mund nicht halten kann.
Bisher habe ich mich schon darüber aufgeregt, wenn locker-flockig Ideendiebstahl betrieben wurde.
Okay, viele sehen das eher als Kavaliersdelikt, ich nenne es unverschämt.
Klar, man kann das Rad nicht neu erfinden, somit wird es immer wieder Storys geben, die den gleichen Grundgedanken verarbeiten. Aber … wenn ich ein Buch veröffentliche und nur wenige Tage später finde ich den Plot bei einem anderen Autor, zudem noch im gleichen Genre, dann ist es für mich kein Zufall mehr. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass ich mit dieser Meinung allein stehe. Naja, daran habe ich mich gewöhnt und lebe damit.
Mir ist ein solches Verhalten jedoch zu blöd und zu peinlich, selbst wenn die Idee noch so gut ist.

Was inzwischen auf dem Markt abgeht, schlägt allerdings dem Fass den Boden aus!
Wie schmerzfrei und abgewichst muss man sein, anderen AutorenInnen das geistige Eigentum zu stehlen? Schlimm genug, dass jemand die Originalstory einer anderen Autorin leicht abgeändert und kostenlos als eigenes Werk angeboten hat. Jetzt hat ein sogenannter „Verlag“ gestohlenes Material sogar 1: 1 kopiert auf Amazon in den Verkauf gestellt.

Sicher, man kennt dieses Verhalten aus der Musik- und Filmbranche. Damit ist zwischenzeitlich nicht mehr viel Geld zu machen. Nun geht man an die Indie-Autoren heran, wohl in der Hoffnung … die merken es nicht oder … die haben nicht genug Arsch in der Hose, sich einen Anwalt zu nehmen.
Leider werden viele betroffene AutorenInnen davor zurückschrecken. Es ist mit Ärger und einem enormen Energieaufwand verbunden. Da unsere Rechtsprechung in dieser Hinsicht auch nicht gerade gut geregelt ist, werden die meisten den Einsatz scheuen.

Mich kotzt diese ganze Situation einfach nur an. Erst werden Verkaufsbücher gecrackt und auf dubiosen Plattformen kostenlos zum Download angeboten. Daran hat man sich als Autor inzwischen gewöhnt und nimmt es hin. Die treuen Leser kaufen unsere Bücher legal und belohnen uns so für die Arbeit, die wir in ein Buch stecken. Ein paar „schwarze Schafe“, die sich illegal bedienen, sehe ich da nicht als so gravierend an.
Dass jetzt allerdings abgeschlossene Geschichten unter falschem Namen und mit dem Label eines Verlages in den Verkauf gestellt werden … ein absolutes No-Go. Hier wird nicht nur geistiges Eigentum gestohlen, sondern der Autor wird um die Früchte seiner Arbeit betrogen.
Eine Person, die entweder zu blöd ist, selbst ein Buch zu schreiben oder einfach nur zu faul, bereichert sich auf Kosten anderer.
Ich nenne es Betrug!

Die Leidtragenden sind in diesem Fall allerdings auch die Leser und Leserinnen.
Viele AutorenInnen, unter anderem auch ich, werden ihre bisher kostenlos zur Verfügung gestellten, unlektorierten Werke nicht mehr auf den entsprechenden Plattformen einstellen. Die Gefahr, beklaut zu werden, ist einfach zu groß.
Gerade für VielleserInnen und Familien mit geringem Einkommen finde ich das sehr bedauerlich. Hier eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird, ist jedoch nicht ganz einfach.
Was mich dabei noch extrem ärgert … das Feedback geht uns Autoren ebenfalls verloren. Gerade bei einer neuen Geschichte finde ich es immer sehr spannend, die Meinung der LeserInnen zu erfahren.


Soooooo … etwas Frust abgelassen, besser geht es mir bei dem Gedanken an den ganzen Bullshit allerdings nicht.